ESWT - Stoßwellentherapie bei Erektionsstörungen oder IPP

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ESWT
Die Applikation von Stoßwellen (Schallwellen) auf Schwellkörpergewebe

Low Energy Shock Waves, sog. LESWT und gleichzeitig elektromagnetische Stoßwellen (EMSE) werden sequentiell verabreicht.

Es entstehen Druck-, Zug- und Schwerkräfte, die im Gewebe biologische Reaktionen auslösen und eine natürliche Geweberegeneration induzieren. Stoßwellen regen die Neubildung von Gefäßen an, in diesem Fall Gefäße der glatten Penismuskulatur, welche zur vermehrten Durchblutung der Schwellkörper beitragen.

Studien zeigen, dass eine mehrmalige Applikation von Stoßwellen notwendig ist, um einen Therapieerfolg zu erzielen. Inzwischen hat sich eine standardisierte Applikation von 6 Sitzungen im wöchentlichen Abstand mit jeweils 20 Minuten etabliert. Die Stoßwellen werden über eine Sonde auf das menschliche Gewebe übertragen. Zwischen Sonde und Gewebe wird zur besseren Energieübertragung ein Kontaktgel benutzt.

Die nieder energetischen Stoßwellen besitzen jedoch nur etwa 1/15 der Energie einer Nierensteinzertrümmerung und anders als bei anderen Therapieformen
(z.B. in der Orthopädie) werden die Stoßwellen nicht genau auf einen Punkt fokussiert, sondern über das Organ verteilt. Die Dosisverteilung erfolgt durch, ständige Schallkopfbewegung. Es entsteht weiterhin eine Dosisverteilung, da die Stoßwellen fraktioniert an Penisbasis/-Schaft und am Ansatzpunkt der Schwellkörper verteilt werden. Dadurch erreichen wir eine größere "Therapiefläche".

Risiken und Nebenwirkungen:
Die ESWT hat ein gutes Sicherheitsprofil ohne wesentliche Nebenwirkungen, an den behandelten Stellen können in ganz seltenen Fällen Hämatome auftreten, in seltenen Fällen können milde Schmerzen auftreten, welche bis zu einem Tag nach der Anwendung andauern können. Die Schallintensität kann zwischen Individuen variieren. Während der Sitzung kann die Intensität daher individuell erhöht werden.
Wegen der lauten Stosswellen, empfiehlt sich das Tragen eines Ohrenschutzes.

Kontraindikationen sind Blutungsanomalien, eine orale Antikoagulationstherapie, Thromboseneigung, Aneurysmen im Behandlungsbereich und Patienten mit Herzschrittmachern.

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